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28. Februar 2013 – 21:30 |

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Übersicht über die Dämmstoffe beim Hausbau

Geschrieben von on 16. Mai 2012 – 21:09Kein Kommentar

Was noch beim Hausbau vor zehn Jahren Luxus war, und vor 100 Jahren noch unbekannt war, ist heutzutage Gang und Gäbe. So ist ein Neubau ohne Wärmedämmung undenkbar, und jeder Häuslebauer kann eine Unzahl von Dämmstoffen auf dem Markt finden. Da fällt die Wahl schwer. Und da unsere Zeit von Energiesparen und Umweltschutz geprägt ist, kommen zu den herkömmlichen Dämmstoffen auch noch immer mehr ökologische Dämmstoffe hinzu, und die Liste der zur Verfügung stehenden Materialien, wird immer länger.

 

Einteilung der Dämmstoffe beim Hausbau

 

Wie bereits erwähnt wurde, kann man die große Gruppe der Dämmstoffe für den Hausbau, zunächst einmal in ökologische Dämmstoffe, und nicht ökologische Dämmstoffe aufteilen.

Die Vorteile der ökologischen Dämmstoffe bestehen darin, dass sie einerseits für den Menschen gesundheitlich unbedenklich sind, und andererseits das Klima und die Umwelt weder bei ihrer Herstellung belasten, noch bei ihrer Entsorgung, da sie recyclebar sind. Auch wird es niemals Mangel an den Öko-Dämmstoffen geben, denn sie werden aus nachwachsenden Rohstoffen gemacht. Die Produktpalette der Öko-Dämmstoffe reicht von Materialien, die aus Hanf, beziehungsweise Hanffasern hergestellt werden, über Sisal, Jute, Wiesengras, Schafwolle und Kokos bis hin zu Holz und Zellulose.

 

Nicht ökologische Dämmstoffe und ihre Aufteilung

 

Die nicht ökologischen Dämmstoffe kann man in zwei Gruppen unterteilen, nämlich die organischen Dämmstoffe, und die anorganischen Dämmstoffe.

Die organischen Dämmstoffe bestehen aus Kohlenstoffverbindungen, die synthetisch hergestellt werden. Hierzu zählt, zum Beispiel Polystyrol. Man unterscheidet dabei zwischen EPS, das als Platte unter Estrichen, auf Fassaden, oder an Decken verwendet wird, und XPS, das in Form von Platten an Orten mit hoher Feuchtigkeitsbelastung eingesetzt wird. Bei EPS handelt es sich um einen relativ preisgünstigen Dämmstoff, der einfach zu verarbeiten ist , eine gute Wärmedämmung verspricht und auch feuchtigkeitsbeständig ist. Der Nachteil des Polystyrol ist jedoch, dass seine Herstellung Klima und Umwelt belastet, dass die zur Produktion benötigten Produkte auch nur in begrenztem Maße zur Verfügung stehen,  dass in einem Brandfall giftige Gase freigesetzt werden, und dass die EPS Platten schrumpfen können, wodurch sogenannte Wärmebrücken entstehen können.

Die nicht organischen Dämmstoffe sind Nicht-Kohlenstoffverbindungen, die synthetisch hergestellt werden, und hierzu zählen zum Beispiel Mineralfasern oder Schaumglas. Letzteres wird, in Form von Platten, häufig zum Dämmen bei Flachdächern verwendet. Seine Vorteile sind, dass Schaumglasplatten kaum Wasser aufnehmen, dass sie praktisch unbrennbar sind, also der Baustoffklasse A angehören, und dass sie höchste Lasten aufnehmen können. Der Nachteil der Schaumglasplatten liegt darin, dass die Platten wegen ihrer Härte, sehr leicht brechen, und daher  nicht nur völlig eben aufliegen müssen, sondern am besten in Bitumen eingeschwemmt werden. Außerdem ist ihre Dämmeigenschaft etwas geringer, als die von Hartschaum-Dämmstoffen. Mineralfasern  sind ein recht umstrittener Dämmstoff. Mineralfaserwolle, die aus Glas-, Gesteins- oder Schlackeschmelzen hergestellt wird, kann zwar als ein relativ preiswertes Dämmmaterial bezeichnet werden, das leicht zu verarbeiten ist und auch chemischen oder biologischen Einflüssen standhält, aber sie wird seit geraumer Zeit verdächtigt Krebs erregend zu sein. Daher, und wegen des Juckreizes, sollte man bei der Verarbeitung von Mineralfaserwolle immer geschlossene Kleidung und Handschuhe tragen. Beim Kauf von Mineralfaserwolle sollte man sich für Produkte entscheiden, die einen Kanzerogenitätsindex größer als 40 haben, oder man greift auf Mineralfaserplatten zurück, die im Handel mit Kunststoff beschichtet , oder farbbeschichtet zu haben sind.

Generell kann gesagt werden, dass man sich zwar über die unterschiedlichen Dämmmöglichkeiten  und Dämmmaterialien beim Hausbau, unbedingt vorab informieren sollte, dass aber eine individuelle Beratung, die sowohl auf den eigenen Geldbeutel zugeschnitten ist, als auch umweltliche  Aspekte einbezieht, stets empfehlenswert ist. Bild Rainer Sturm  / pixelio.de

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